Donnerstag, 9. Februar 2012




 
IMG_4418
IMG_4417
IMG_4416


 

Seminar zur Mitarbeiter-Motivation


Leitende Angestellte müssen auch mal am Wochenende ran. So geschehen am Samstag, 17.07.2010 auch für die Abteilungsleiter unserer Juniorfirma, (Yassin Stotz, Alexander Wabbel, Tom Nerlich, Kolja Erbis, Laura Eichinger, Nora Ferizi) Frau Pfeffer und Herr Ellenberg. Die IHK-Reutlingen lud zum Seminar über „Mitarbeiter-Motivation für Schülerfirmen“ in die Räume der IHK-Akademie.
In Zusammenarbeit mit der Informationsstelle für Schüler- und Juniorfirmen (isj), Mannheim, informierte die IHK-Reutlingen über Möglichkeiten der Mitarbeiter-Motivation für Schülerfirmen. Das Angebot stieß bei unseren leitenden Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen auf großes Interesse und man fuhr pünktlich um 8:30 Uhr nach Reutlingen, um sich wertvolle Tipps und Anregungen zu holen.
Sehr anschaulich sprach Referentin Sabine Müller über den an sich motivierten Menschen.
„ Versucht einmal 2 Stunden lang nichts zu tun, ihr werdet sehen, das geht gar nicht“. Sie folgert daraus, dass jeder Mensch motiviert ist, etwas zu tun, zu gestalten, zu bewirken. Natürlich sei der Grad der Motivation durch die persönliche Einstellung und die vorgefundenen Rahmenbedingungen beeinflusst, dies ändere jedoch nichts an der Tatsache, dass der Mensch „tätig“ sein wolle.
Wir erfuhren, dass es zwei Grundformen der Motivation gibt. Die intrinsische Motivation, die aus inneren Antrieben wie Interesse, Talent, Neugier erfolgt und die extrinsische Motivation, die von äußeren Anreizen wie Belohnung oder Strafe abhängt. Müller bezeichnet diese als Motivierungs-Versuche. Am Beispiel von Boni-Zahlungen machte sie deutlich, dass solche Motivierungs-Versuche in der Regel die Leistungskurve nur kurzfristig ansteigen lassen und in einer Spirale enden, die „endlos“ weiter gedreht werden muss, um gleiche oder bessere Leistungen zu erhalten.
Im Gegensatz dazu empfiehlt sie „Weiterentwicklung statt Routine“. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sollen an Entscheidungsprozessen beteiligt werden. Aufgaben sollen herausfordernd aber nicht überfordernd oder bedrohend wirken. Persönliche Ziele müssen attraktiv, konkret und erreichbar sein. Ein gemeinsames Firmenziel muss formuliert und anerkannt sein.
„Damit das Zusammenspiel zwischen Individuum und Organisation funktioniert, soll Arbeit so organisiert sein, dass sie Spaß macht und produktiv ist“, betont Müller.
Die wichtigste Voraussetzung für motivierte Mitarbeiter/innen sei jedoch der Motivationsgrad des Vorgesetzten selbst. Nur wer von seiner „Geschäftsidee“ absolut überzeugt sei, könne andere Menschen (im realen Wirtschaftsleben auch die Banken) dafür gewinnen.

Unterbrochen wurde der Vortrag durch zwei Praxisblöcke, die wir in Kleingruppen bearbeiteten und anschließend im Plenum präsentierten.


• Wie sieht eine Schüler-/Juniorfirma aus, in der sie gerne mitarbeiten?

• Unsere Ziele für das Geschäftsjahr 2010/2011

Wie im Flug vergingen die vier Stunden und niemand aus unserer Gruppe hat sie wirklich als Arbeitsbelastung empfunden. Im Gegenteil, wir haben in angenehmer Atmosphäre sehr viel gelernt.

Wir danken der Referentin, Frau Müller, dass sie geduldig auf all unsere Fragen einging und natürlich der IHK-Reutlingen für die großzügige Bewirtung
.


  

Impressum  |  AGB
Copyright 2009 Walter-Erbe-Realschule